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 (25. 09. 2017)

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Über uns - Der Gottschaller Hof
und seine Bäckerei

Inmitten der niederbayerischen Hügellandschaft zwischen Rott und Inn liegt der Bauernhof der Familie Gottschaller. Verantwortungsbewusstes Handeln zur Schonung der Natur ist den Menschen auf dem Gottschallerhof seit Hunderten von Jahren eine innere Verpflichtung. Dies veranlasste den Hoferben Nikodemus Gottschaller ab Mitte der 80er Jahre dazu, den Hof ökologisch zu bewirtschaften.

Die Tradition des Brotbackens wird auf dem Gottschallerhof nachweislich seit 1435 hochgehalten. Im Jahre 1994 fügte Niko Gottschaller dem Hof eine gewerbliche Backstube hinzu und gründete die Gottschaller Biohofbäckerei.

Bald darauf erregte die herausragende Qualität der 100%igen Bio-Backwaren auch die Aufmerksamkeit der ersten Bioläden in der näheren Umgebung. Und im Laufe der nächsten Jahre entwickelte sich die Gottschaller Biohofbäckerei zum wichtigen Lieferanten von hochwertigen Bio-Backwaren für den Naturkost-Einzelhandel im südostbayerischen Raum.

Handwerkskunst und biologische Zutaten bilden den Brotteig. Die Gottschaller Biohofbäckerei setzt den Sauerteig selbst an und lässt dem Teig genügend Reife-Zeit, damit dieser alle seine positiven Eigenschaften hinsichtlich Geschmack und Gesundheitswert entfalten kann.

Seit 5 Jahren besteht auch eine erfolgreiche Kooperation zwischen der „Fritz-Mühlenbäckerei“ in München und der Gottschaller Biohofbäckerei aus Rotthalmünster. Beide Bio-Bäcker ergänzen sich gegenseitig, um dem Kunden eine noch größere Auswahl an ausgezeichneten Bio-Backwaren anbieten zu können.

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Geschichte des Gottschallerhofes

Im Herbst 1971 stieß der Sippenforscher und Autor des Buches "Die Gottschaller aus Gottschall" Anton Gottschaller auf den Hinweis, dass der Stammhof der Gottschaller im Jahre 1158, also schon im hohen Mittelalter bestanden hat.

Es sind nur vier Zeilen in Latein, die mit Sicherheit in den Jahren zwischen 1138 und 1158 geschrieben worden sind. Der Text erscheint in den Literalien des Hochstifts Freising, Nr. 6 im Hauptstaatsarchiv München.

Übersetzt lautet der Text: "Zinspflichtige Untertanen von Malching: Wasapurch. Liutpirich und ihr Sohn Meginhart und ihreTöchter Liutpirich und Liucart und ihr Enkel Egilmut. Adelhait. Eno. Cotescalch."

Die Familiengeschichte der Gottschaller kann bis zum Jahre 1435 lückenlos zurückverfolgt werden und beginnt mit einem Eintrag in das Urbarbuch der niederbayerischen Wittelsbacher, wie folgt:
"Item Gotschalhn Hannsel maisteuer fünfzigk pfenig, herbsteuer fünfzigk pfenig, zway voithen, zwen virling gerichtfueter. Item daselb Nickl, maisteuer fünfzigk pfenig, herbsteuer fünfzigk pfenig, zway voithen und zwen virling gerichtfueter"

Der Gottschaller Hof blieb durch die Wirren der Geschichte bis zum heutigen Tage in Familienbesitz und so es gib viele Geschichten und Anekdoten, wie diese:
"Ein lebensfroher, kräftiger Sohn Rottalmünsters (Gottschaller) kam einmal zur Nachtzeit auf dem Heimweg von Asbach mit zwei französischen Offizieren, die mit ihm spassen wollten, ins Geräuf und trieb ihnen hiebei ihre Chapeaus ganz erbärmlich ein. Bei der Dunkelheit war er unerkannt geblieben. Doch die heimgeschickten Herrn hatten die Macht und andere Mittel sich zu rächen. Andern Tags wurde dem Orte Rotthalmünster eröffnet: Den Missetäter heraus, oder die ganze Ortschaft ist gewesen. Der junge Mann opferte sich freiwillig und sank unter den feindlichen Kugeln"
Passauer Donauzeitung 21.4.1914, Titel: "Die Franzosen im Rottal vor 100 Jahren".

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Unsere Bäckerei

Der Aufbau der Bäckerei ist die konsequente Fortführung einer uralten Backtradition, die am Gottschaller Hof schon seit hunderten von Jahren praktiziert wird.

Früher wurde auf den Bauernhöfen das Brot gebacken, das für die tägliche Ernährung der Bauern und des Gesindes unentbehrlich waren. Auf jedem Bauernhof gab es ein Backhaus oder zumindest einen Steinbackofen, der direkt mit Holz befeuert wurde, und in dem in Abständen von 3-4 Wochen frisches Brot gebacken wurde.

Erst sehr viel später entwickelten sich mit dem Wachstum der Städte und dem Aufleben der urbanen Kultur eigenständige handwerkliche Bäckereien, die vom Bauern nur das Korn bezogen. Das alte Backhaus auf dem Gottschaller Hof mußte leider 1975 wegen Einsturzgefahr abgerissen werden.

1993 begann der Besitzer des Gottschaller Hofes Niko Gottschaller mit dem Aufbau einer kleinen Backstube im Seitengebäude des Hofes, um wieder eigenes Bauernbrot zu backen und den Naturkostladen Bio Top in Passau zu beliefern.

Nach Fertigstellung der Backstube wurde in Rotthalmünster ein Raum gefunden, in dem wir unseren ersten Bäckereiladen einrichteten. Mit der Eröffnung dieses Ladens am 1. Februar 1994 begann eine rasante Entwicklung. Durch ständigen Aus- und Weiterbau von Backstube, Läden und Belieferungen an Wiederverkäufer entstand die Hofbäckerei in der heutigen Form. Derzeit gibt es 70 Wiederverkaufsstelle Deutschland und 5 in Österreich. Dazu kommen Versandkunden im gesammten Bundesgebiet, die per Kurierdiest mit unserem "Brot der Essener" und mit glutenfreien Brot tagesfrisch beliefert werden!

Seit Mai 2004 arbeiten wir mit der Fritz Mühlenbäckerei in München zusammen, d.h. wir als Sauerteig-Spezialisten und Fritz als Spezialist für Backferment- und Glutenfreie- Brote haben unsere Sortimente mit den Klassikern des anderen erweitert. Unsere Brote können somit über die Fritz Mühlenbäckerei bezogen werden.

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Das Konzept

Immer mehr Menschen entscheiden sich für gesündere Lebensmittel

Beim Brot fängt es an Gut essen hält fit. Das spüren immer mehr Menschen und wollen deshalb verstärkt Produkte aus anerkannt ökologischen Landbau kaufen. Beim Brot fängt es an. Unser Lebensmittel Nummer eins hat eine Menge zu bieten: Vitamine, Mineralstoffe, Stärke, Eiweiß, Ballaststoffe. Grund genug, nach besonders gutem, wertwollem Brot aus ökologischem Landbau zu suchen. Brot, wie es die  HOFBÄCKEREI in Rotthalmünster backt. Laufend frisch bekommen sie hier würziges Brot und feine Backwaren.

Unser Rezept: Natürlicher Genuss

Die Brote der HOFBÄCKEREI duften verführerisch und schmecken herrlich. Und mehr: Das herzhafte Roggen- und das milde Dinkelbrot, das würzige Bauernbrot und der helle "Gottschallerlaib" und alle anderen Brotsorten sind völlig ohne künstliche und chemische Mehlverbesserungsmittel, ohne Backhilfs- und Färbungsmittel gebacken. Denn wir verwenden nur beste Rohstoffe und Zutaten. Erzeugt nach den strengen Richtlinien des anerkannt ökologischen Landbaus. Und selbstverständlich verwenden wir keine Fertigbackmischungen aus der Tüte! Unseren Sauerteig setzen wir selbst an und lassen Ihn in Ruhe reifen. So entstehen wertvolle Aromastoffe, das Brot wird locker, würzig und bleibt lange frisch.

Der Genuss

Man schmeckt es einfach: Öko-Lebensmittel in Spitzenqualität sind der reine Genuss. Natürlich gewachsen, langsam gereift, mit Sorgfalt gepflegt - so wachsen die erstklassigen Rohstoffe heran. Handwerkliches Können macht daraus ein delikates Sortiment ökologischer Lebensmittel. So gut, so ursprünglich und herzhaft im Geschmack, wie Sie sie schon lange gesucht haben.

Die Sicherheit

Der Gottschallerhof bietet Ihnen die beste Garantie für konsquent ökologisch erzeugte lebensmitter: Der Traditionsbetrieb Gottschallerhof gehört dem "Biokreis Ostbayern" an, einem anerkannt ökologischen Landbauverband, der regelmäßig die Einhaltung der Richtlinien für Anbau und Verarbeitung kontrolliert - von der Aussaat bis zum fertigen Produkt.

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